17., 18. Jh.

Unterricht in einem Bauernhaus in der (heutigen) Egerdachstraße

1819- 1850

Unterricht in Dreiheiligen ( Kohlstat)

1850/51

Erste (einklassige)Volksschule mit 39 Schülern im Erdgeschoss des Widums,

Johann Torggler wird als 1. Lehrer provisorisch angestellt

1886

Georg Heidegger als erster definitiv angestellter Lehrer

1888

Anstellung von Frau A. Perkmann als zweite Lehrerin

1889

Errichtung eines neuen Schulhauses neben dem Widum. Die Kosten tragen die Gemeinde Pradl und der Spender Fitzthum.

158 Schüler besuchen die neue Schule.

1894

Georg Heidegger erhält eine Lehrerwohnung im 1.Stock zugesprochen.

1905

Die Stadtgemeinde Innsbruck kauft das Grundstück neben der Kirche als Baugrund für den notwendig gewordenen Schulneubau. 359 Kinder brauchen eine größere Schule.

1907

Baubeschluss für eine fünfklassige Knaben- und ein sechsklassige Mädchenvolksschule

Firstfeier

1908

Am 21.9. beginnt der erste Unterricht für etwa 450 Kinder im neuen Schulhaus , getrennt nach Buben und Mädchen.

1912

Errichtung einer Schulküche

1914-1918

Die Schule muss für militärische Zwecke immer wieder geräumt und der Unterricht verkürzt werden

1918

Erstmals elektrische Beleuchtung im Schulhaus

1919

Am 18.11.1919 beginnt der Unterricht wieder

1931

Der Platz des alten Friedhofs wird in einen Rasenplatz verwandelt und erweitert den Schulhof.

1934-1942

Wegen der großen Schülerzahl müssen Klassen zuerst in die Räume der alten Volksschule, dann in die der Hauptschule ausweichen.

1943

Am Sonntag, dem 19.12. treffen zwei Bomben die Knabenvolksschule. Im benachbarten Luftschutzkeller werden dabei fünf Personen getötet.

Die Schulen werden in die Randbezirke der Stadt verlegt (Amras, Mühlau, Mariahilf und Hötting)

1944

Am 15.12. trifft eine Bombe die Mädchenvolksschule.

1945

Der Unterricht für die Volksschüler wird in den Räumen der Hauptschule Pembaurstraße wieder aufgenommen.

1949/50

959 Buben und 870 Mädchen besuchen in 42 Klassen die Pradler Volksschule. Es stehen aber nur 25 Klassenzimmer zur Verfügung, da das Schulhaus noch nicht benützbar ist.

1950

Am 21.9. wird das wiederhergestellte Schulhaus eingeweiht.

1953

Die Schule erhält in Gedenken an den Dichter und Stadtschulinspektor Josef Leitgeb den Namen „Pradl-Leitgeb“

 

Bau der Turnhalle

 

Buben und Mädchen werden wieder gemeinsam unterrichtet.

2007

Das Gebäude wird um 6 Klassenräume und den Tagesheimbereich erweitert. Turnsaalgarderoben und Foyer- und Buffetbereich der Turnhalle entstehen neu.

Ab September 2007 bietet die Schule Nachmittagsbetreuung an.

2008

Am 22.10. wird der Zubau feierlich eingeweiht .

Gleichzeitig feiert die Schulegemeinschft das hundertjährige Bestehen des Gebäudes.